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schwarzrotgeil
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Liebe oder Gewohnheit - wie erkennt man den Unterschied?

Ach, die Liebe. Oder ist es doch nur die gute alte Gewohnheit? Wer kennt das nicht? Man ist schon ewig zusammen, kennt jede Falte auf der Stirn des anderen, weiß, wie der Kaffee am Morgen schmecken muss und wann der Partner am liebsten auf der Couch rumhängt. Klingt gemütlich, oder? Aber ist es noch Liebe oder hat sich da nur eine bequeme Routine eingeschlichen?

Mal ehrlich, am Anfang einer Beziehung sprühen die Funken. Man kann kaum die Finger voneinander lassen, jeder Blick ist elektrisierend und man denkt, man hat den Jackpot geknackt. Dann wird's ruhiger. Die ersten kleinen Macken fallen auf, die einen anfangs vielleicht noch süß fanden, nerven jetzt tierisch. Aber man arrangiert sich. Das ist ja auch wichtig. Nur wo hört das Arrangieren auf und wo fängt das reine Aushalten an?

Ich sag mal so: Wenn du deinen Partner immer noch ansiehst und dein Herz einen kleinen Hüpfer macht, dann ist das ein gutes Zeichen. Wenn du dich auf den Abend mit ihm freust, weil du weißt, dass ihr was Schönes vorhabt, auch wenn es nur Pizza und ein Film ist, prima. Aber wenn du denkst: "Ach Gottchen, schon wieder Mittwoch, schon wieder er", dann Läuten bei mir die Alarmglocken.

Gewohnheit ist ja auch nicht per se schlecht. Sie gibt uns Sicherheit. Man weiß, was man hat. Aber sie kann auch verdammt träge machen. Man hört auf, sich Mühe zu geben. Das kleine Lächeln zwischendurch, das aufmerksame Zuhören, die Überraschung, die man dem anderen macht, all das verschwindet gerne mal in der mottenkiste der Alltagsroutine. Und dann wundert man sich, warum die Spannung weg ist.

Manchmal braucht es einen kleinen Ruck. Eine klare Ansage. Oder vielleicht auch mal eine Nacht, in der man alleine ist, um zu merken, was man wirklich vermisst. Ist es die Person oder nur das vertraute Gefühl? Das ist die große Frage. Und die ist verdammt schwer zu beantworten. Manchmal ist es auch eine Mischung aus beidem. Aber wenn die Waage zu sehr Richtung Gewohnheit kippt, dann sollte man sich mal Gedanken machen. Denn nur Gewohnheit hält auf Dauer keine Beziehung lebendig. Da muss schon noch ein bisschen Feuer drin sein, oder?

Was denkt ihr? Habt ihr schon mal den Unterschied zwischen Liebe und Gewohnheit bei euch bemerkt?

60   1 Monat her
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45   2 Monate her
Wenn die Affäre Gefühle entwickelt

Okay, lass uns Klartext reden. Das Thema Affäre und Gefühle. Ein Minenfeld, ehrlich gesagt. Viele stürzen sich kopfüber hinein, denken, das ist nur ein bisschen Spaß, ein kleines Abenteuer nebenbei. Aber dann passiert es. Einer von beiden, oder schlimmer, beide, entwickeln Gefühle. Und dann? Dann bricht die Hölle los, oder eben das pure Chaos.

Viele, die eine Affäre eingehen, tun das, weil in ihrer Hauptbeziehung etwas fehlt. Vielleicht ist die Leidenschaft weg, vielleicht die tiefe Verbindung, vielleicht auch nur die Aufmerksamkeit. Die Affäre ist dann die Pille, die schnelle Lösung. Ein Ventil. Aber Gefühle sind keine Ventile, die man nach Belieben auf und zu dreht. Gefühle sind wie Pflanzen. Wenn man sie gießt, wachsen sie.

Und das ist das Problem. Wenn die Affäre länger dauert, wenn man intimer wird, wenn man mehr teilt als nur das Bett, dann fangen die Gefühle an zu blühen. Man fängt an, sich zu verlieben. Und das ist verdammt gefährlich. Denn die Affäre ist doch meistens auf einer Lüge aufgebaut. Man ist nicht wirklich frei. Man ist gebunden. Und der andere, der hat ja auch ein Leben, eine Partnerschaft.

Was passiert dann? Entweder man versucht, die Gefühle zu unterdrücken. Was fast unmöglich ist, wenn sie einmal da sind. Oder man spielt weiter das Spiel, verleugnet die Tiefe der eigenen Emotionen. Das frisst einen von innen auf. Oder, und das ist der Klassiker, einer von beiden fordert mehr. Mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit, eine Zukunft. Und dann steht man vor der Wahl. Die alte Beziehung, die vielleicht nicht perfekt ist, aber Sicherheit bietet. Oder die neue Affäre, die zwar aufregend ist, aber voller Unsicherheiten steckt und eine große Portion Schmerz für alle Beteiligten mit sich bringt.

Ich sage es ganz ehrlich: Wenn Gefühle ins Spiel kommen, ist die Affäre meistens zum Scheitern verurteilt. Nicht, weil sie nicht echt sein könnten. Sondern weil die Umstände selten echt und ehrlich sind. Man kann nicht auf den Trümmern einer Beziehung eine neue, gesunde aufbauen. Oder doch? Was meint ihr dazu?

37   9 tage her